Der Ryck unter der Milchstraße

In der letzten Nacht konnte ich nun endlich mein Milchstraßenprojekt fortsetzen. Ich kam gerade vom Regionalligaspiel der Mädels des JSV Grimmen, die Bilder folgen bald, als ich feststellte, dass wir seit langer Zeit mal wieder eine klare Nacht haben. Zu Hause angekommen fuhr ich meinen Rechner hoch und schaute mir den Sternen- und Wetterverlauf der nächsten Stunden an. Ich hatte zwei Stunden, dann würde der Mond aufgehen. Warum der Mond? Der Mond macht mit seinem grellen Licht vieles kaputt, an Bilder der Milchstraße ist dann kaum noch zu denken. Es blieb klar und ich bin zum Ryck gefahren, erhoffte ich mir dort doch richtig wenig Licht. Der Platz am Ryck war perfekt, drehten wir uns doch so, dass die Milchstraße von West nach Nord wanderte. Nach zwei Stunden hatte ich meine Aufnahmen im Kasten, übrigens fuhr in der Zeit nur ein einziger Radfahrer an mir vorbei. :)

Ich fotografierte mit extremen Werten und belichtete die einzelnen Bilder mit 25sek, Blende 3,5 und ISO 6400 – wollte ich doch jedes noch so schwache Licht einfangen. Das hier gezeigte Bild ist ein Hochkantpanorama und besteht aus 5 Aufnahmen. Die grellen Lichter am Horizont kommen aus Greifswald und den umliegenden Dörfern, mit dem bloßen Auge waren sie kaum zu erkennen. Beim nächsten Mal muss ich also etwas weiter raus und mir einen richtig dunklen Fleck suchen.