Unser Weg nach Bosnien

Nutella! Weniger Tage bevor ich meine Tickets kaufe, finde ich im neuen Nutella Glas tatsächlich eine Bahncard 25 für eine Monat. Ein Hoch auf Nutella, ich hab ne Menge Geld gespart. :) Ich schweife ab. Es geht mit dem RE nach Berlin, von dort aus mit dem ICE weiter Richtung Süden. In Leipzig steigen Mac und Tina zu mir, wir fahren gemeinsam nach München. Die beiden nehmen den bequemen Nachtzug, welcher für mich leider kein Platz mehr hat. Ja ja, ich hätte einfach früher buchen sollen. Aber der Nachtbus der DB hat noch Platz für mich. War es bequem? Nein. Konnte ich schlafen? Nein. Ist es egal? Ja. 9 Stunden später treffen wir uns in Zagreb, in Kroatien. Unsere Reise ist noch nicht vorbei, denn wir haben noch eine Zugfahrt von 8 Stunden vor uns. Eine sehr spaßige Zugfahrt. Wir fuhren in alten DDR-Waggons, welche ich schon lange nicht mehr von innen sah. Zur Mittagszeit hatten wir irgendwas zwischen 35 und 40° auf dem Thermometer. Also was machen wir, um für halbwegs angenehme Temperaturen zu sorgen? Wir öffnen alle Fenster, der Schaffner alle Türen. Haha, so etwas ist bei uns wirklich undenkbar. Und so ging es im luftigen Durchzug und langsamen Tempo durch schöne Landschaften.

In Doboj holen uns Melly und Ron ab und wir fahren nach Srebrenik, Melly`s Heimatstadt. Meine Reise dauert nun schon 28 Stunden und wir lassen den Tag sehr ruhig ausklingen. Wir treffen Muhamed und Indira wieder, machen die erste Bekanntschaft mit der bosnischen Küche (yeah!) und besuchen noch eine der ältesten Burgen, die es in Bosnien gibt. Als wir ankommen, geht die Sonne direkt hinter ihr unter. Mein Fotografenherz lacht, was für ein schöner Flecken Erde. Am nächsten Tag, wir haben lange und gut bei Muhamed und Indira geschlafen, besuchen wir Melly`s Eltern, eine alte Burg in Tesanj und die Wasserfälle in Jajce. Wir schlafen in Travnik.

 

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